Amen Feizabadi: Deep Siesta
Die Kammerhöroper »Deep Siesta« in drei Akten des iranischen Komponisten Amen Feizabadi handelt von künstlichem Bewusstsein, Menschlichkeit, Zerstörung und vom Staunen über das Sein.
Die Kammerhöroper »Deep Siesta« in drei Akten des iranischen Komponisten Amen Feizabadi handelt von künstlichem Bewusstsein, Menschlichkeit, Zerstörung und vom Staunen über das Sein.
Die Musik von Evis Sammoutis ist eine dynamische Verschmelzung von Körperlichkeit, Virtuosität und kultureller Tiefe. Ausgehend von seinen zypriotischen Wurzeln und seiner vielfältigen Ausbildung erkunden seine Kompositionen taktile Klanglandschaften, poetische Kontraste und neurologische Ästhetik.
Die Musik von Fabien Lévy lebt von Mehrdeutigkeit, Paradoxie und klanglicher Illusion. Beeinflusst vom Spektralismus und seinen Vorbildern Grisey und Risset, greift Lévy auf musikalische Anspielungen zurück–von der bildenden Kunst bis zu den Traditionen der Welt …
Oft sind es Ereignisse des privaten Lebens, die Werke zur Folge haben. »Sarà dolce tacere« (1960) etwa entstand zum 40. Geburtstag von Nonos (einstigem) Lehrer und engen Freundes, Bruno Maderna; und »Ha venido«, ebenfalls 1960 komponiert, schrieb er zum ersten Geburtstag seiner Tochter. Hingegen spricht aus »Djamila Boupachà« (1962), »Dónde estás, hermano« (1982) und »Quando stanno morendo« (1982) wieder ganz der politisch Involvierte, der engagierte Weltbürger Nono.
(Jürg Stenzl)
2015/16 reiste die Filmerin Wiebke Pöpel zusammen mit dem Kameramann Michael Zimmer quer durch Europa zu insgesamt neun Konzert-Vorbereitungsphasen mit verschiedenen Orchestern, die im Rahmen des Projekts »Lachenmann Perspektiven« Orchesterwerke von Helmut Lachenmann einstudierten. Der Komponist selbst begleitete alle Proben.
Johannes Schöllhorn
José M. Sánchez-Verdú
12 Madrigali–Eine neue Ökologie des Klangs
Salvatore Sciarrino erforscht mit den Neuen Vocalsolisten Stuttgart, in einer kammermusikalisch reduzierten Form der Mehrstimmigkeit, eine neue Ökologie des Klangs. Als Text hat der italienische Komponist sechs Haikus des japanischen Dichters Matsuo Bashô (1644–1694) verwendet.
Werke von
Georges Aperghis, Manuel Hidalgo,
Lucia Ronchetti, Luciano Berio,
Paolo Perezzani, Carola Bauckholt
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