One line
Sommer in Stuttgart

Kammer-Spiele

So. 26.07., 16:00Uhr
Theaterhaus, T3 und P1
Stuttgart

16:00, T3

THERE WOULD BE TENDERNESS

 

Dariya Maminova: Continuums

Werkzyklus für sieben Sänger*innen (2023)
mit Texten von Cia Rinne, Maria Barnas, Luljeta Lleshanaku

 

Bnaya Halperin-Kaddari: Consider the Lilies

für fünf Stimmen aus: Bears Nudging at Pleasures in the Dark
A vocal cycle (2023)

 

*Sven-Ingo Koch: Lieder von der Liebe

für Violine und 6-stimmiges Vokalensemble (2024) UA

1. Mille (anonymous)

2. Tithonos, based on a poem by Jan Wagner

3. Hip-hop

4. Love, based on a poem by Steffen Popp

5. Prélude (#20) (solo violin)

6. Lullaby, based on a poem by Gottfried von Neifen

7. Mille regretz (anonym)

 

Sara Cubarsi, Violine

Neue Vocalsolisten

 

 

17:15 P1

REFLECTIONS OF ETERNITY

 

Rolf Riehm: Im Nachtigallental

für Cello solo (2009)

 

Michael Pelzel: Reflections of Eternity

für Perkussion solo (2025)

 

Elena Rykova: You exist. I am an illusion

Duo für Violoncello, kleine Trommel, Objekte und elektronische Verstärkung (2016)

 

Ensemble Ascolta

Erik Borgir, Violoncello

Julian Belli, Perkussion

 

 

18:15, T3

OF LAMENT AND GRATITUDE

 

Anton Schukaŭ: »my flower gently weeps under my heavy

whips«

an old story for countertenor (2025/26) UA

 

Liza Lim: Philtre

for Hardanger Fiddle (1997)

 

Gregory Kharaneka: Rekonfiguration
für Countertenor und Elektronik (2026) UA

 

Vahid Hosseini: of lament and gratitude

SoundsTheatre XV for 6 voices (2025/26) UA

 

 

Neue Vocalsolisten

Johanna Vargas, Sopran/Peyee Chen, Sopran/Susanne Leitz-Lorey, Sopran/Helena Sorokina, Mezzosopran/Daniel Gloger, Countertenor/Martin Nagy, Tenor/Johannes Mayer, Tenor/ Guillermo Anzorena, Bariton/Andreas Fischer, Bass

Sara Cubarsi, Violine

 

Josquin Desprez’ Chanson-Hit »Mille regretz« (16. Jh.) inspirierte nicht nur zahlreiche Komponisten seiner Zeit, sondern auch Sven- Ingo Koch zu einem poetischen Zyklus, dem die Neuen Vocalsolisten im ersten Konzertteil zwei besondere Werke aus ihren »Poetry Affairs« gegenüberstellen.

Im fliegenden Rollenwechsel als Fluss, Haupt, Meer, Flora, Fauna, Tanz und Freude »erzählt« Rolf Riehms Cellist die Geschichte vom Nachtigallental im Orpheus-Mythos, wo dessen auf seine Lyra genagelter singender Kopf angeschwemmt wird. Inspiriert von den vielschichtigen Glockenklängen der indischen Stadt Varanasi entfaltet Michael Pelzels Schlagzeugstück ein Resonanzgeflecht, das Erinnerungen, Vergänglichkeit und Beständigkeit miteinander verbindet.

Von der dunklen Seite der Liebe erzählt im dritten Teil Anton Schukaŭ mit Texten von Marquis de Sade, und Vahid Hosseini formt die aus Migrationsbewegungen entstandenen Pidgin-Sprachen als »Echos der ‚richtigen‘ Sprachen« zu einem Theater der Klänge.

*Kompositionsauftrag der Kunststiftung NRW

Dariya Maminova
© Yaroslav Kotov
Vahid Hosseini
© privat
Bnaya Halperin-Kaddari
© Janet Sinica
Sven-Ingo Koch
© Irène Zandel
Sara Cubarsi, Violine
© Johannes Berger
Liza Lim
© Fiona Wolf
Gregory Kharaneka
© privat
Das Bild zeigt eine Frau (Elena Rykova) mit langen, braunen Haaren. Sie trägt ein blaues Oberteil mit wießen Streifen.
Das Bild zeigt eine Frau (Elena Rykova) mit langen, braunen Haaren. Sie trägt ein blaues Oberteil mit wießen Streifen.
Elena Rykova
© Miri Davidovitz
Rolf Riehm und Erik Borgir im Probengespräch
© Astrid Karger
Michael Pelzel
© privat
Neue Vocalsolisten (2026)
© Martin Sigmund