NOISE IS A QUEER SPACE
Stuttgart
Noise Is a Queer Space (2025)
Von und mit Luxa M. Schüttler, Håkon Stene, Queers und Allies
Daniel Seitz, Klangregie
Sébastien Vaillancourt, Elektronik und Programmierung
Aus zahlreichen Snare-Drums im Raum erzeugt der Schlagzeuger Håkon Stene live elektronisch gesteuert wechselnde Klangzustände: Rhythmische Felder und Geräuschflächen, die sich überlagern, synchronisieren oder vereinzeln. Gespendet von Queers und Allies wie Jennifer Walshe, Stellan Veloce, Chaya Czernowin, Timothy McCormack, Neo Hülcker, Wojtek Blecharz, Kari Watson, Sara Glojnarić u.v.a.m., entstammt jeder Snare-Sound einem anderen popkulturellen Kontext und steht für klangliche Diversität und die Pluralität von Identitäten. In der Fluidität dieser variablen Spielumgebung werden die Grenzen zwischen Komposition, Installation und freiem Spiel bewusst unterlaufen. So entsteht eine Art akustisches Gruppen-Selfie: queer, solidarisch, persönlich, hedonistisch.
© IMD/Kristof Lemp
© IMD/Kristof Lemp
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© privat
© Frédéric Boudin