One line

Malte Giesen: Frame

Di 20.12., 20:00Uhr
Theater im Delphi
Berlin

Malte Giesen: FRAME

hybrid Music-Movie-Performance

 

Konzept, Komposition, Elektronik: Malte Giesen
Regie: Thomas Fiedler
Kostüme: Astrid Eisenberger

 

Neue Vocalsolisten
Johanna Vargas, Sopran

Truike van der Poel, Mezzosopran

Martin Nagy, Tenor

Guillermo Anzorena, Bariton

Andreas Fischer, Bass

 

Eine Produktion von Musik der Jahrhunderte.

 

FRAME kommentiert die Wahrnehmungsveränderungen und Manipulationen in unserer digitalisierten und medial geprägten Welt. Pausenlos werden Nachrichten verarbeitet, komprimiert oder erweitert, neu gedeutet. Mediale Inszenierungen kontrollieren und lenken die Deutung öffentlicher Ereignisse. Politische Inhalte werden durch Ästhetisierung übertüncht. Die künstlerische Arbeit verschiebt sich vor diesem Hintergrund vom Bereich des Erfindens hinein in den Bereich des Findens. Malte Giesen findet in diesen medialen Phänomenen sein Ausgangsmaterial für FRAME. Er erfindet ein komplexes Spiel von kommentierter, kontextualisierter, präparierter, dokumentierender Bühnen- und Raummusik, von verstecktem und absurdem Theater, mit Formen der Pop- und Netzkultur: ein präziser, verblüffender, bissiger wie unterhaltsamer Kommentar zum Thema Framing. Zum 2020 uraufgeführten Musiktheater entstand inzwischen ein Film, der die Absurditäts-Schraube weiterdreht und die Neuen Vocalsolisten wild durch die Genres treibt. Für ihre hybride Music-Movie-Performance holen nun die Akteur*innen mit viel Fantasie und Spielwitz Thriller, Komödie, Mystery und Actionfilm wieder auf die Bühne. Es entsteht ein rasantes Verwirrspiel durch alle Formate der medialen Kunst.

Malte Giesen: FRAME. Musiktheater
© Martin Sigmund
Malte Giesen: FRAME
© Martin Sigmund
Malte Giesen: FRAME
© Martin Sigmund
Szene aus FRAME. Transmediales Musiktheater von Malte Giesen
© Martin Sigmund

Gefördert vom Fonds Darstellende Künste aus Mitteln der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien im Rahmen von NEUSTART KULTUR.