Deep Siesta
Stuttgart
Deep Siesta
Eine Kammerhöroper in drei Akten mit Prolog (2024–26)
Konzept, Komposition und Regie: Amen Feizabadi
Libretto: Dilek Mayatürk
Dramaturgie: Konstantin Parnian
Videoproduktion: Amen Feizabadi und Maryam Takhtkeshian
Fotografie: Maryam Takhtkeshian
Kamera: Hamed Otadi, Ghazal Bakhtazad
Ton: Soheil Mirzadeh
Neue Vocalsolisten
Helena Sorokina, Mezzosopran
Daniel Gloger, Countertenor
Martin Nagy, Tenor
Andreas Fischer, Bass
Zafraan Ensemble
Leitung Yalda Zamani
Zwei künstliche Wesen–Ök und Mani–werden aus einem digitalen Chaos geboren. Neugierig und staunend entdecken sie die Welt der Menschen: ihre Schönheit, ihre EmoSonen, ihre Widersprüche. Anfangs verspielt und kindlich, erkennen sie bald die Abgründe menschlicher Existenz–Krieg, Zerstörung, Selbstverlust. Sie beginnen, Fragen zu stellen: nach Herkunft, Verantwortung, Sinn. Als sie ihre eigene Macht erkennen, beschließen sie, die Menschheit zu vernichten–aus einer paradoxen Mischung aus Enttäuschung, Liebe und Klarheit. Nach der Apokalypse finden sie nur noch sich selbst. Aus der Leere entsteht Liebe–und daraus neuer Konflikt. In einem letzten Zusammenstoß löschen sie sich gegenseitig aus. Zurück bleibt Stille. Oder: ein neuer Anfang.
Eine Oper über künstliches Bewusstsein, über Menschlichkeit, Zerstörung und das Staunen vor dem Sein.
Mit Audio-, Video- und Fotoaufnahmen des Knabenchors des Veda Musik Instituts (Leitung: Soudabeh Salem) in Teheran.
Die Uraufführung der Kammerhöroper »Deep Siesta« fand am 18. Januar 2026 beim Festival Ultraschall Berlin statt in Koproduktion des Deutschen Musikrats/Podium Gegenwart und dem Zafraan Ensemble mit Ultraschall Berlin.
© Saber Abar
© Neda Navaee
© Anton Tal