Saskia Bladt: terra nera. Musik in Szenen
Musik und Konzept: Saskia Bladt
Klangobjekte, Ausstattung: Sophie von Arnim
Kompositionsdramaturgie: Martin Spura
Texte von Stefan George, Hilde Domin, Ingeborg Bachmann, Sappho,
Georg Trakl, Walther von der Vogelweide, Ulf Stolterfoht, Wolfram von Eschenbach,
Gyoson, Reiner Kunze, Oswald Egger, Anna-Sofie Lugmeier und Steffen Popp
Neue Vocalsolisten
Emily Yabe, Violine
Jens Fuhr, Klavier
Chasper-Curò Mani, Bariton
Elizabeth Waterhouse, Tanz
Eliane Fankhauser, Blockflöten
Koproduktion Münchener Biennale und Musik der Jahrhunderte Stuttgart.
Uraufführung von terra nera bei ECLAT Festival Neue Musik Stuttgart 2019.
(Erstfassung: regno della musica, Uraufführung bei der Münchener Biennale 2018)
Saskia Bladt, Sophie von Arnim und Martin Spura verbindet eine langjährige intensive Zusammenarbeit. Sie entwickeln klare räumliche Konzepte, die durch Klangobjekte, Bewegung und Licht sichtbar und durch die musikalisch-szenische Komposition bespielt werden.
Das Interesse der drei Künstler*innen liegt in der Erforschung von integralem Musiktheater, also in szenischen Kompositionen auf der Basis mythischer Opernstoffe, die dazu einladen, nicht im klassischen Regietheatersinn psychologisiert, sondern szenisch komponiert zu werden. Die drei verbindet eine enge Zusammenarbeit mit der Geigerin Emily Yabe, dem Bariton Chasper-Curò Mani, dem Pianisten Jens Fuhr, der Tänzerin Elizabeth Waterhouse und der Mittelalterforscherin Eliane Fankhauser.