BALKAN AFFAIRS in Belgrad und Podgorica
Die Werke in BALKAN AFFAIRS sprechen nüchtern, ironisch oder sarkastisch von existenziellen Erfahrungen im Zusammenprall von Religionen und Ethnien, von Nationalismus, Ex-Yu-Sehnsucht und EU- Hype, Hyperinflation, physischer und psychischer Gewalt und vom radikalen Optimismus einer Nachkriegsgeneration.
© Martin Sigmund
© Martin Sigmund
Bei der Aufführung in Belgrad im Rahmen des Ring Ring Festivals erhält BALKAN AFFAIRS eine besondere Aktualität: Morgen werden die nach wie vor anhaltenden Studentenproteste mit einer Großdemonstration im Zentrum der serbischen Hauptstadt fortgesetzt.
Wie Künstler:innen gesellschaftliche Ereignisse in ihren Werken aufgreifen und verarbeiten, wird am Sonntag, den 25. Mai in einer Podiumsdiskussion u.a. mit dem Dokumentarfilmer Mladen Ivanović und Komponist:innen des Projekts erörtert. Im Vorfeld der Veranstaltungen führen die Neuen Vocalsolisten gestern und heute bereits Kompositions- und Gesangsstudierende der Musikakademie Belgrad in die komplexen Möglichkeiten der zeitgenössischen Vokalmusik ein.
Mehr zu BALKAN AFFAIRS unter:
www.mdjstuttgart.de
Ermöglicht werden die beiden Konzerte durch Förderungen des Goethe Instituts und des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg im Rahmen der »Europäischen Strategie für den Donauraum–Wohlstand durch Vielfalt«.