Nothilfefonds für Künstler:innen in der Ukraine von der Stuttgarter InterAKT Initiative e.V.

Die Stuttgarter InterAKT Initiative e.V. hat ein Sonderkonto für die Unterstützung von Künstler:innen in der Ukraine eingerichtet. Die Spendengelder werden an den Ukrainian Emergency Fund überwiesen. Über diesen Fonds können Künstler*innen und Kultureinrichtungen Nothilfen beantragen.
Gegründet wurde diese Organisation von renommierten internationalen Kunst- und Kulturinstitutionen: dem Museum of Contemporary Art (MOCA) e.V., der unabhängigen Medienorganisation Zaborona, der Kunstgalerie The Naked Room und dem National Art and Culture Museum Complex Mystetskyi Arsenal.

Die InterAKT Initiative möchte Künstler:innen "sowohl dabei unterstützen, weiter Kunst schaffen zu können, als auch dabei, die Zeit zu überstehen, in der sie nicht dazu in der Lage sind, sei es aufgrund ihres Engagements oder der widrigen Umstände".

Mitunterzeichnende sind
Christine Fischer, Intendantin Musik der Jahrhunderte
Marc Gegenfurtner, Leiter des Kulturamts der Landeshauptstadt Stuttgart
Gitte Zschoch, Generalsekretärin ifa – Institut für Auslandsbeziehungen
Hans D. Christ, Kurator und Co-Direktor des Württembergischen Kunstvereins, Stuttgart
Martina Grohmann, Intendantin Theater Rampe

Spenden können auf das folgend genannte Sonderkonto überwiesen werden
Eine Spendenbescheinigung wird ausgestellt.

InterAKT Initiative e.V.
DE47 6005 0101 0405 5578 59
SOLADEST600
Betreff: for artists in Ukraine

interakt-initiative.com

Hintergrund-Informationen

Seit über einem Monat kämpft die ukrainische Bevölkerung um ihr bloßes Leben, um Freiheit und Kultur. Darunter auch die Kulturschaffenden. Die regulären Einkommensmöglichkeiten für Künstler*innen in der Ukraine sind durch den Ausbruch des Kriegs größtenteils verloren gegangen. Viele sind in die Organisation der Freiwilligen oder in die direkte Verteidigung der Ukraine involviert. Wenngleich viele aktuell nicht imstande sind, Kunst zu schaffen, versuchen einige, diese schreckliche Zeit in Gemälden, Musik, Texten, Filmen zu reflektieren und Bunker in Galerien, Theater oder Konzerträume zu verwandeln. Gleichzeitig wurde auch mit dem Angriff auf das Mariupol Staatstheater sichtbar, dass Orte der Kultur als Ziele ausgewählt werden, einerseits, um explizit Frauen und Kinder zu treffen, die dort Zuflucht suchen, andererseits, um aktiv die ukrainische Kultur zu zerstören.

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