Paolo Perezzani "Au bord du sens"
01.10.2010 (20:00) Ostfildern Zentrum an der Halle
Eröffnungsveranstaltung des Festivals
Paolo Perezzani möchte "die Stille wiederherstellen, durch die Zuhören erst möglich wird – also eine Art 'wahrnehmende Reinigung', um auf die allgemeine akustische Verschmutzung zu reagieren." Sein abendfüllendes Werk ist für 10 Profi-Musiker (6 Sänger, 4 Schlagzeuger), etwa 50 Musikschüler und etwa 140-200 Menschen ohne musikalische Vorkenntnisse – z.B. Schüler (und ihre Lehrer) aus Ostfildern, die mit ihren Stimmen teilnehmen und Klänge produzieren, die durch einfache Gesten hervorgerufen werden können. Es entsteht ein großes und ästhetisch komplexes Ereignis.
Neben der Komposition und der damit verbundenen Klangerfahrung kommt durch die Projektion literarischer und philosophischer Texte auch eine soziale Komponente ins Spiel – Texte des Philosophen Jean-Luc Nancy, der in Werken wie "Die herausgeforderte Gemeinschaft" untersucht, was mit einer Gesellschaft durch die Auswirkungen von Globalisierung passiert. "Ich möchte ein größeres Bewusstsein für Zeit erreichen und so die Bedingungen für größere Aufgeschlossenheit schaffen: Sie erlaubt uns, auf Klänge und Wörter und das, was sie verbindet, zu lauschen und es gibt jedem die Möglichkeit, sich auszudrücken und die Freude am gemeinsamen Musizieren neu zu entdecken."
(Paolo Perezzani)
Paolo Perezzani möchte "die Stille wiederherstellen, durch die Zuhören erst möglich wird – also eine Art 'wahrnehmende Reinigung', um auf die allgemeine akustische Verschmutzung zu reagieren." Sein abendfüllendes Werk ist für 10 Profi-Musiker (6 Sänger, 4 Schlagzeuger), etwa 50 Musikschüler und etwa 140-200 Menschen ohne musikalische Vorkenntnisse – z.B. Schüler (und ihre Lehrer) aus Ostfildern, die mit ihren Stimmen teilnehmen und Klänge produzieren, die durch einfache Gesten hervorgerufen werden können. Es entsteht ein großes und ästhetisch komplexes Ereignis.
Neben der Komposition und der damit verbundenen Klangerfahrung kommt durch die Projektion literarischer und philosophischer Texte auch eine soziale Komponente ins Spiel – Texte des Philosophen Jean-Luc Nancy, der in Werken wie "Die herausgeforderte Gemeinschaft" untersucht, was mit einer Gesellschaft durch die Auswirkungen von Globalisierung passiert. "Ich möchte ein größeres Bewusstsein für Zeit erreichen und so die Bedingungen für größere Aufgeschlossenheit schaffen: Sie erlaubt uns, auf Klänge und Wörter und das, was sie verbindet, zu lauschen und es gibt jedem die Möglichkeit, sich auszudrücken und die Freude am gemeinsamen Musizieren neu zu entdecken."
(Paolo Perezzani)


