Johannes Kreidler "Arbeitsmarktplatz Esslingen - Musik für alle, Vermittlung vermittelt, Tragodie des Hörens, erste Roboterdemonstration."
02.10.2010 (12:00) Esslingen am Neckar Schwörhof
Am 1.4.1894 wurde in Esslingen das erste Arbeitsamt Deutschlands
eröffnet. Arbeit sollte anders verteilt werden – das war kein
Aprilscherz. Die Absicht war, eine bessere Arbeitsvermittlung und der
Schutz vor Arbeitslosigkeit. Dies ist die Keimzelle der heutigen Job
Center. Der über 100-jährige Weg führte über streikende Arbeiter im
Revolutionsjahr 1919 bis hin zur Kurzarbeit unserer Tage.
Wie kaum ein anderer Aspekt strukturiert Arbeit und ihre Verteilung unser gesellschaftliches und persönliches Leben. Welche Entwicklung nimmt der Status von Arbeit in der Zukunft? Welche sozialen und wirtschaftlichen Perspektiven gibt es anstelle der Vollbeschäftigung? Was wird mit Millionen Menschen geschehen, die in einer zunehmend automatisierten Weltwirtschaft immer weniger gebraucht werden? Ein musikalisches Happening in Form einer begehbaren Installation in der Esslinger Innenstadt befragt das Thema ästhetisch.
Der Zug durch die Innenstadt mit Blaskapelle und Transparenten – ein Déjà-vu der frühen Arbeiterbewegung. Eine konzertante Installation von jungen Musikgruppen – irritierend gegenwärtig. Roboter demonstrieren – vielleicht ein Zukunftsbild.
Konzeptuelle Improvisationen erklingen ebenso wie eine auskomponierte dramatische Szene. Die beteiligten Musikgruppen bringen Musik aus ihrem Repertoire mit, die in der Inszenierung dekonstruiert und damit zu einer Neuen Musik wird. Sowohl Laien als auch Profis spielen unter der Regie von Solvejg Bauer, die bereits 2007 in Esslingen die "Stadtoper" inszenierte. Das Ganze wird in einer Videodokumentation im Internet festgehalten.
Im Anschluss an das Happening sucht der Komponist Johannes Kreidler das Gespräch mit den Zuhörern, den Mitwirkenden und natürlich auch mit den politischen Entscheidungsträgern der Stadt.
Wie kaum ein anderer Aspekt strukturiert Arbeit und ihre Verteilung unser gesellschaftliches und persönliches Leben. Welche Entwicklung nimmt der Status von Arbeit in der Zukunft? Welche sozialen und wirtschaftlichen Perspektiven gibt es anstelle der Vollbeschäftigung? Was wird mit Millionen Menschen geschehen, die in einer zunehmend automatisierten Weltwirtschaft immer weniger gebraucht werden? Ein musikalisches Happening in Form einer begehbaren Installation in der Esslinger Innenstadt befragt das Thema ästhetisch.
Der Zug durch die Innenstadt mit Blaskapelle und Transparenten – ein Déjà-vu der frühen Arbeiterbewegung. Eine konzertante Installation von jungen Musikgruppen – irritierend gegenwärtig. Roboter demonstrieren – vielleicht ein Zukunftsbild.
Konzeptuelle Improvisationen erklingen ebenso wie eine auskomponierte dramatische Szene. Die beteiligten Musikgruppen bringen Musik aus ihrem Repertoire mit, die in der Inszenierung dekonstruiert und damit zu einer Neuen Musik wird. Sowohl Laien als auch Profis spielen unter der Regie von Solvejg Bauer, die bereits 2007 in Esslingen die "Stadtoper" inszenierte. Das Ganze wird in einer Videodokumentation im Internet festgehalten.
Im Anschluss an das Happening sucht der Komponist Johannes Kreidler das Gespräch mit den Zuhörern, den Mitwirkenden und natürlich auch mit den politischen Entscheidungsträgern der Stadt.


